Liechtenstein paraphiert DBA mit Jersey

Gemäss Medienmitteilung der liechtensteinischen Regierung vom 8. Juni 2018 hat Liechtenstein ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit Jersey paraphiert. Das DBA zwischen Liechtenstein und Jersey soll insbesondere die Abkommensberechtigung von Vermögensstrukturen, Investmentfonds, Pensionsfonds und gemeinnützigen Organisationen sicher stellen.

Das DBA orientiert sich am aktuellen internationalen OECD-Standard. Es berücksichtigt die Ergebnisse des BEPS-Projektes der OECD und der G20-Länder, welches sich gegen die Steuervermeidung im grenzüberschreitenden Kontext richtet. Der Informationsaustausch ist nach internationalem Standard geregelt, wobei vorgesehen ist, dass der automatische Informationsaustausch (AIA) über das Instrument des multilateralen Übereinkommens (Multilateral Competent Authority Agreement; MCAA) abgewickelt werden wird. Zur Beilegung von Streitigkeiten, die zur Doppelbesteuerung führen, sind ein Verständigungsverfahren und die Möglichkeit eines Schiedsverfahrens vorgesehen.

Das neue DBA mit Jersey ist per 1. Januar 2019 in Kraft getreten.

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